AWS, Azure oder Google Cloud: Welche Zertifizierung passt zu mir?
Die Wahl der richtigen Cloud-Zertifizierung hängt von Ihren beruflichen Zielen und Ihrem aktuellen Kenntnisstand ab. AWS bietet die breiteste Anerkennung und Jobverfügbarkeit, während Azure und Google Cloud in speziellen Bereichen wie Data Science und KI stark sind. Einsteiger sollten mit AWS Cloud Practitioner beginnen, während erfahrene Fachkräfte die Solutions Architect-Zertifizierungen in Betracht ziehen sollten.
Das Wichtigste in Kürze: Die Wahl der Zertifizierung sollte auf Ihren Karrierezielen und der Marktnachfrage basieren. AWS hat den größten Marktanteil, gefolgt von Azure und Google Cloud.
Für wen ist dieser Ratgeber? Dieser Ratgeber richtet sich an IT-Fachkräfte, die ihre Karriere durch Cloud-Zertifizierungen vorantreiben möchten.
Marktanalyse: AWS, Azure und Google Cloud
Der Cloud-Markt in Deutschland wird von drei großen Anbietern dominiert: AWS, Azure und Google Cloud. Aktuellen Schätzungen zufolge hat AWS einen Marktanteil von etwa 42 % und bietet rund 40 % aller Cloud-Jobs. Azure folgt mit 23 % Marktanteil und 25 % der verfügbaren Stellen, während Google Cloud mit 15 % Marktanteil und 15 % der Jobs auftritt, jedoch eine Spezialisierung auf Data und AI aufweist.
Die Nachfrage nach zertifizierten Fachkräften wächst kontinuierlich, was sich in den steigenden Zertifizierungszahlen widerspiegelt. Im DACH-Raum stiegen die AWS-Zertifizierungen um 43 %, Azure um 38 % und Google Cloud sogar um 52 %. Dies deutet auf einen starken Upskilling-Boom hin.
Ein wichtiger Aspekt sind die Gehälter: Zertifizierte Cloud-Fachkräfte verdienen im Schnitt 15–20 % mehr als ihre nicht-zertifizierten Kollegen. Bei spezialisierten Zertifizierungen, wie z. B. AWS Security Specialty, kann der Gehaltsaufschlag sogar bis zu 25 % betragen.
Die Zertifizierungen sind für 3 Jahre gültig und müssen erneuert werden. Besonders empfehlenswert für Einsteiger ist die AWS Cloud Practitioner-Zertifizierung, während erfahrene Fachkräfte mit der AWS Solutions Architect Associate die höchsten Gehaltssteigerungen erzielen können.
Die Cloud-Fachkräftelücke in Deutschland wird bis 2030 voraussichtlich auf 200.000 Stellen anwachsen, was die Nachfrage nach gut ausgebildeten und zertifizierten Fachkräften weiter erhöht.
Zertifizierungsarten und -stufen
Die Zertifizierungslandschaft in der Cloud-Technologie ist vielfältig und bietet verschiedene Stufen, die auf unterschiedliche Erfahrungslevel und Spezialisierungen zugeschnitten sind. Generell sind die wichtigsten Zertifizierungsstufen:
- Einsteigerzertifikate: Diese richten sich an Neueinsteiger und bieten einen breiten Überblick über die Cloud-Dienste. Ein Beispiel ist die AWS Cloud Practitioner, die mit einer Prüfungsgebühr von 150 € eine ideale Einstiegsoption darstellt.
- Associate-Level: Diese Zertifikate sind für Fachkräfte mit grundlegenden Kenntnissen gedacht. Hierzu zählen der AWS Solutions Architect Associate und der Azure Administrator Associate, die beide eine solide Grundlage für weiterführende Spezialisierungen bieten.
- Professional-Level: Diese Zertifizierungen erfordern tiefere Kenntnisse und Erfahrung. Der AWS Solutions Architect Professional ist hierbei besonders beliebt und kann einen Gehaltsaufschlag von 25–35 % bringen.
- Spezialisierungen: Für Fachkräfte, die sich in spezifischen Bereichen wie DevOps oder Sicherheit weiterqualifizieren möchten, sind zusätzliche Zertifikate wie AWS Security Specialty oder CKAD empfehlenswert.
Alle Zertifizierungen sind in der Regel drei Jahre gültig und müssen durch erneute Prüfungen verlängert werden. Dies stellt sicher, dass die Kenntnisse stets auf dem neuesten Stand sind.
Wachstum der Zertifizierungen im DACH-Raum
Im DACH-Raum ist ein bemerkenswerter Anstieg der Cloud-Zertifizierungen zu verzeichnen, der die Notwendigkeit für qualifizierte Fachkräfte unterstreicht. Laut aktuellen Daten sind die Zertifizierungen für AWS um 43 %, für Azure um 38 % und für Google Cloud sogar um 52 % gestiegen. Dies deutet auf einen starken Upskilling-Boom hin, der durch die wachsende Nachfrage nach Cloud-Diensten in den Unternehmen gefördert wird.
Die Marktanteile der Anbieter sind ebenfalls aufschlussreich: AWS führt mit einem Anteil von 42 % und bietet 40 % aller Cloud-Jobs. Azure folgt mit 23 % Marktanteil und 25 % der Jobs, während Google Cloud mit 15 % Marktanteil und 15 % der Jobs hinterherhinkt, jedoch bei Data- und AI-Anwendungen spezialisiert ist.
Die Bedeutung von Zertifizierungen zeigt sich auch im Gehaltsaufschlag: Zertifizierte Fachkräfte verdienen im Durchschnitt 15–20 % mehr als ihre nicht-zertifizierten Kollegen. Besonders die AWS Solutions Architect Professional-Zertifizierung führt zu attraktiven Gehältern von 95.000–130.000 €, was einem Aufschlag von 25–35 % entspricht.
Angesichts der prognostizierten Fachkräftelücke von bis zu 200.000 Stellen bis 2030 in Deutschland ist der Erwerb einer Cloud-Zertifizierung nicht nur eine persönliche Bereicherung, sondern auch eine strategische Entscheidung für die Karriere.
Gehaltsunterschiede durch Zertifizierungen
Die Gehaltsunterschiede zwischen zertifizierten und nicht-zertifizierten Cloud-Fachkräften in Deutschland sind signifikant. Zertifizierte Mitarbeiter verdienen im Durchschnitt 15–20 % mehr als ihre nicht-zertifizierten Kollegen. Bei speziellen Zertifizierungen, wie beispielsweise der AWS Security Specialty, kann der Gehaltsaufschlag sogar bis zu 25 % betragen.
Die Tabelle unten zeigt die besten Gehälter für verschiedene Cloud-Zertifizierungen:
| Zertifizierung | Gehaltsbereich (€) | Gehaltssteigerung (%) |
|---|---|---|
| AWS Solutions Architect Professional | 95.000–130.000 | +25–35 |
| Azure Solutions Architect Expert | 90.000–125.000 | +20–30 |
| Google Cloud Professional Cloud Architect | 85.000–115.000 | +18–25 |
Für Einsteiger empfiehlt sich die AWS Cloud Practitioner als optimale Einstiegszertifizierung, während erfahrene Fachkräfte mit der AWS Solutions Architect Associate den höchsten Gehaltsaufschlag erzielen können. Zudem können Quereinsteiger über Bildungsgutscheine der Agentur für Arbeit die Kosten für Zertifizierungskurse und Prüfungsgebühren abdecken.
In Anbetracht der prognostizierten Fachkräftelücke von bis zu 200.000 IT-Stellen bis 2030 in Deutschland ist die Nachfrage nach zertifizierten Fachkräften hoch. Dies verstärkt den Wert von Cloud-Zertifizierungen auf dem Arbeitsmarkt.
Empfohlene Zertifizierungen nach Berufsfeld
Die Wahl der richtigen Zertifizierung hängt stark von Ihrem Berufsfeld und den jeweiligen Anforderungen auf dem Jobmarkt ab. Hier sind einige empfohlene Zertifizierungen aufgeschlüsselt nach Bereichen:
- Softwareentwicklung: Für Fachkräfte, die in Startups oder technologieorientierten Unternehmen arbeiten, ist die AWS Developer Associate Zertifizierung ideal. Diese bietet umfassende Kenntnisse über die AWS-Plattform und deren Entwicklungswerkzeuge.
- Enterprise-IT: In großen Konzernen ist die Azure Administrator Associate Zertifizierung besonders gefragt. Sie deckt die Verwaltung und den Betrieb von Microsoft Azure ab, was für viele Unternehmen von zentraler Bedeutung ist.
- Data Science und Machine Learning: Für Spezialisten in diesen Bereichen ist die Google Professional Cloud Data Engineer Zertifizierung sehr empfehlenswert. Sie fokussiert sich auf die Nutzung von Google Cloud für Datenanalysen und maschinelles Lernen.
Einsteiger können mit der AWS Cloud Practitioner Zertifizierung beginnen, die eine breite Anerkennung genießt und eine niedrige Einstiegshürde bietet. Für erfahrene Fachkräfte, die ihren Marktwert steigern möchten, ist die AWS Solutions Architect Associate aufgrund des hohen Gehaltsaufschlags besonders interessant.
Für Quereinsteiger ist es wichtig zu wissen, dass Bildungsgutscheine der Agentur für Arbeit die Kosten für relevante Kurse und Prüfungen abdecken können, was den Einstieg in die Cloud-Technologie erleichtert.
Zertifizierungsprozess und -dauer
Die Zertifizierungsdauer für alle großen Cloud-Anbieter, einschließlich AWS, Azure und Google Cloud, beträgt drei Jahre. Nach Ablauf dieser Frist ist eine Erneuerung erforderlich, die in der Regel durch das Ablegen einer erneuten Prüfung erfolgt. Um den Zertifizierungsstatus zu halten, sollten Fachkräfte darauf achten, rechtzeitig vor Ablauf der Gültigkeit zu prüfen, ob sie die notwendigen Vorbereitungen für die Wiederholung der Prüfungen getroffen haben.
Die Erneuerungsprüfung kann in der Regel online abgelegt werden und erfordert oft eine gründliche Vorbereitung, um die neuesten Entwicklungen und Technologien im jeweiligen Cloud-Ökosystem zu berücksichtigen. Es ist ratsam, sich regelmäßig über die aktuellen Inhalte und Änderungen der Prüfungen zu informieren, da die Anbieter ihre Prüfungsinhalte anpassen, um den sich schnell entwickelnden Marktanforderungen gerecht zu werden.
Für cloudorientierte Fachkräfte, die eine Karriere in der Branche anstreben, ist es vorteilhaft, nicht nur die grundlegenden Zertifizierungen zu erwerben, sondern auch spezialisierte Zertifikate zu verfolgen, die zusätzliche Qualifikationen vermitteln. Damit können sie ihren Marktwert weiter steigern und sich auf bestimmte Bereiche wie DevOps oder Datenengineering konzentrieren.
Um die Kosten der Prüfungen zu minimieren, können Fachkräfte im DACH-Raum von Förderprogrammen wie dem Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit profitieren, die unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten für Schulungen und Prüfungsgebühren übernehmen.
Fördermöglichkeiten für Cloud-Zertifizierungen
Die Fördermöglichkeiten für IT-Fachkräfte, die Cloud-Zertifizierungen anstreben, sind vielfältig und können erheblich zur finanziellen Entlastung beitragen. Besonders Quereinsteiger profitieren von Förderprogrammen, die die Einstiegshürden senken. So können mit einem Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit bis zu 100 % der Kosten für relevante Kurse und Prüfungen übernommen werden, was insbesondere für Zertifizierungen wie AZ-900, AZ-104 oder AWS Cloud Practitioner von Bedeutung ist.
Einige wichtige Aspekte zu Fördermöglichkeiten sind:
- Marktbedarf: Angesichts der wachsenden Cloud-Fachkräftelücke in Deutschland, die laut Bitkom bis 2030 auf 200.000 unbesetzte IT-Stellen anwachsen könnte, ist die Nachfrage nach zertifizierten Fachkräften hoch.
- Gehaltssteigerung: Zertifizierte Cloud-Fachkräfte verdienen im Durchschnitt 15–20 % mehr als ihre nicht-zertifizierten Kollegen. Dies steigert die Attraktivität von Investitionen in Zertifizierungen.
- Gültigkeit der Zertifizierungen: Alle großen Cloud-Zertifizierungen haben eine Gültigkeit von 3 Jahren und müssen durch eine erneute Prüfung verlängert werden.
Für Einsteiger ist die AWS Cloud Practitioner die ideale Zertifizierung, da sie mit einer Prüfungsgebühr von nur 150 € eine geringe Einstiegshürde bietet und breit anerkannt ist. Eine gezielte Investition in die eigene Weiterbildung kann sich nicht nur durch bessere Jobchancen, sondern auch durch höhere Gehälter auszahlen.
Zukunftsausblick: Fachkräftemangel und Cloud-Kompetenzen
Die Nachfrage nach Cloud-Fachkräften wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Laut Bitkom fehlen in Deutschland aktuell bereits 109.000 IT-Experten, und diese Zahl könnte bis 2030 auf 200.000 anwachsen. Dies zeigt, dass die Branche dringend auf zertifizierte Cloud-Kompetenzen angewiesen ist. Insbesondere in den Bereichen AWS, Azure und Google Cloud wird ein stetiges Wachstum der Zertifizierungen beobachtet. So stiegen die AWS-Zertifizierungen im DACH-Raum um 43 %, Azure um 38 % und Google Cloud sogar um 52 %. Dies deutet auf einen klaren Upskilling-Boom hin, der für Fachkräfte neue Chancen eröffnet.
Zusätzlich können zertifizierte Cloud-Experten in Deutschland im Durchschnitt 15–20 % mehr verdienen als ihre nicht-zertifizierten Kollegen. Bei speziellen Zertifizierungen, wie der AWS Security Specialty, kann dieser Aufschlag sogar bis zu 25 % betragen. Die Wahl der richtigen Zertifizierung ist entscheidend: Einsteiger sollten mit dem AWS Cloud Practitioner (150 € Prüfungsgebühr) beginnen, während erfahrene Fachkräfte den AWS Solutions Architect Associate anstreben sollten, der den höchsten Gehaltsaufschlag bietet.
Für Quereinsteiger sind Fördermöglichkeiten durch Bildungsgutscheine der Agentur für Arbeit verfügbar, die die Kosten für relevante Kurse übernehmen. Diese Entwicklung macht Cloud-Zertifizierungen nicht nur für IT-Profis, sondern auch für Neueinsteiger attraktiv und essentiell für die Sicherung der beruflichen Zukunft in der IT-Branche.
Zertifizierungsvergleich
| Zertifizierung | Kosten (in €) & Gehalt (in €) |
|---|---|
| AWS Cloud Practitioner | 150 € / 60.000–80.000 € |
| AWS Solutions Architect Associate | 300 € / 80.000–110.000 € |
| Azure Administrator Associate | 165 € / 70.000–95.000 € |
| Google Professional Cloud Architect | 200 € / 85.000–115.000 € |
Checkliste
- Marktanalyse der Cloud-Anbieter durchführen
- Berufsziel und Interessen klären
- Geeignete Zertifizierungen auswählen
- Fördermöglichkeiten prüfen
- Verbreitung des Anbieters bei den Ziel-Arbeitgebern prüfen
- Mit einer Einsteiger-Zertifizierung (Fundamentals/Practitioner) starten
- Kostenloses Lab bzw. Free-Tier zum Üben nutzen
- Ein Praxisprojekt in der Cloud umsetzen
Arbeitsmarkt & passende Jobs
Die Nachfrage nach Cloud-Experten in Deutschland ist aufgrund des wachsenden Bedarfs an digitalen Lösungen weiterhin hoch. Insbesondere AWS und Azure bieten zahlreiche Jobmöglichkeiten, während Google Cloud zunehmend an Bedeutung gewinnt, besonders im Bereich Data Science und KI. Die Fachkräftelücke wird voraussichtlich bis 2030 weiter wachsen, was die Relevanz von Cloud-Zertifizierungen unterstreicht.
Passende offene IT-Stellen findest du in der Jobsuche zu „Cloud-Architekt" auf Jobriver. Gehaltsdaten liefert der Gehaltsvergleich, einen Live-Überblick der IT-Arbeitsmarkt-Report.
Häufige Fragen
Um die passende Cloud-Zertifizierung zu wählen, sollten Sie Ihre beruflichen Ziele und bisherigen Erfahrungen berücksichtigen. Überlegen Sie, in welchem Bereich Sie tätig sein möchten: Softwareentwicklung, IT-Administration oder Data Science. AWS bietet eine breite Palette an Zertifizierungen, die für Einsteiger und erfahrene Fachkräfte geeignet sind. Azure ist ideal für Unternehmen, während Google Cloud sich auf Data und AI spezialisiert hat. Informieren Sie sich über die Marktanteile und Jobverfügbarkeiten, um die beste Entscheidung zu treffen.
Die Prüfungsgebühr für die AWS Cloud Practitioner Zertifizierung beträgt 150 Euro. Diese Zertifizierung ist besonders für Einsteiger geeignet, da sie eine niedrige Hürde für den Einstieg in die Cloud-Technologien darstellt. Es gibt auch Möglichkeiten zur Kostenübernahme durch Bildungsgutscheine der Agentur für Arbeit, die bis zu 100 % der Kosten für Kurse und Prüfungen abdecken können.
Eine Zertifizierung in Google Cloud kann sich durchaus lohnen, insbesondere wenn Sie sich auf Data Science oder Künstliche Intelligenz spezialisieren möchten. Google Cloud hat zwar einen kleineren Marktanteil, zeigt jedoch ein starkes Wachstum bei Zertifizierungen. Fachkräfte mit Google Cloud-Zertifikaten verdienen im Durchschnitt 18 bis 25 % mehr als ihre nicht-zertifizierten Kollegen, was den Wert einer solchen Qualifikation unterstreicht.
Alle großen Cloud-Zertifizierungen von Anbietern wie AWS, Azure und Google Cloud sind für einen Zeitraum von drei Jahren gültig. Nach Ablauf dieser Frist müssen Sie die Zertifizierung durch eine erneute Prüfungsablegung verlängern. Dies stellt sicher, dass die Fachkräfte stets über aktuelle Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, was in der schnelllebigen Cloud-Branche besonders wichtig ist.
Als Quereinsteiger empfiehlt sich die AWS Cloud Practitioner Zertifizierung, da sie einen niedrigen Einstieg ermöglicht und breit anerkannt ist. Zudem können Bildungsgutscheine der Agentur für Arbeit die Kosten für Kurse und Prüfungen vollständig abdecken. Alternativ können Sie auch die Azure Fundamentals (AZ-900) in Betracht ziehen, die ebenfalls für Einsteiger geeignet ist und grundlegende Kenntnisse über die Azure-Plattform vermittelt.
Zertifizierte Cloud-Fachkräfte in Deutschland verdienen im Durchschnitt 15 bis 20 % mehr als ihre nicht-zertifizierten Kollegen. Bei spezialisierten Zertifizierungen, wie dem AWS Security Specialty, kann der Gehaltsaufschlag sogar bis zu 25 % betragen. Die Gehälter variieren je nach Zertifizierung, wobei der AWS Solutions Architect Professional das höchste Gehalt von 95.000 bis 130.000 Euro bietet.
Die beste Einstiegszertifizierung für IT-Fachkräfte ist die AWS Cloud Practitioner. Diese Zertifizierung ist ideal für Einsteiger, da sie eine breite Anerkennung genießt und relativ einfach zu bestehen ist. Für erfahrene Fachkräfte bietet der AWS Solutions Architect Associate die Möglichkeit, höhere Gehälter zu erzielen. Es ist ratsam, sich zuerst mit den Grundlagen vertraut zu machen, bevor man zu spezialisierteren Zertifizierungen übergeht.
Für Softwareentwickler ist die AWS Developer Associate Zertifizierung besonders empfehlenswert, da sie spezifische Kenntnisse über die AWS-Plattform vermittelt und auf die Bedürfnisse von Entwicklern zugeschnitten ist. Alternativ wäre die Azure Developer Associate ebenfalls eine gute Wahl, insbesondere für Fachkräfte, die in einem Unternehmensumfeld arbeiten möchten. Beide Zertifizierungen bieten wertvolle Kenntnisse für die Entwicklung von Cloud-Anwendungen.
In Deutschland gibt es eine erhebliche Nachfrage nach Cloud-Fachkräften, mit rund 40 % aller Cloud-Jobs, die auf AWS entfallen. Azure bietet etwa 25 % der Cloud-Positionen, während Google Cloud mit 15 % einen kleineren Anteil hat. Laut Bitkom sind bis zu 109.000 IT-Stellen unbesetzt, und die Lücke könnte bis 2030 auf 200.000 Stellen anwachsen, was die Jobverfügbarkeit in diesem Bereich weiter steigert.
Die Finanzierung von Cloud-Zertifizierungen kann durch Bildungsgutscheine der Agentur für Arbeit erfolgen, die bis zu 100 % der Kosten für Kurse und Prüfungen abdecken. Dies ist besonders vorteilhaft für Quereinsteiger oder Fachkräfte, die sich weiterqualifizieren möchten. Informieren Sie sich über lokale Anbieter, die entsprechende Schulungen anbieten, um von dieser Unterstützung zu profitieren.
Die AWS Solutions Architect Professional Zertifizierung bietet die höchste Gehaltssteigerung in Deutschland, mit einem Verdienst zwischen 95.000 und 130.000 Euro. Die Gehaltssteigerung liegt zwischen 25 und 35 %. Diese Zertifizierung ist besonders wertvoll für erfahrene Fachkräfte, die ihre Karriere im Cloud-Bereich vorantreiben möchten. Auch die Azure Solutions Architect Expert und Google Cloud Professional Cloud Architect Zertifizierungen bieten attraktive Gehälter und Gehaltssteigerungen.
Cloud-Zertifizierungen von Anbietern wie AWS, Azure und Google Cloud müssen alle drei Jahre erneuert werden. Dies erfordert in der Regel die Ablegung einer erneuten Prüfung, um sicherzustellen, dass die Fachkräfte mit den neuesten Technologien und Best Practices vertraut sind. Es ist wichtig, sich rechtzeitig um die Erneuerung zu kümmern, um die Gültigkeit der Zertifizierung aufrechtzuerhalten.
DevOps-Fachkräfte sollten neben der grundlegenden Plattformzertifizierung, wie AWS Developer Associate oder Azure Developer Associate, auch zusätzliche Spezialisierungen in Betracht ziehen. Zertifikate wie CKAD (Certified Kubernetes Application Developer), Terraform Associate und Docker Certified Associate sind besonders wertvoll, um umfassende Kenntnisse im Bereich Containerisierung und Automatisierung zu erwerben. Diese Fähigkeiten sind in der heutigen Cloud-Umgebung sehr gefragt.
Quellen
- Cloud-Fachkr: Deutschland beim Upskilling endlich aufholt cloudmagazin.com
- Die 5 besten Cloud-Zertifizierungen, um deine Karriere im ... datacamp.com
- Mit Bildungsgutschein in 12–24 Wochen in den IT-Job careertune.de
- Die besten Tech-Zertifizierungen für Upskilling im Jahr 2026 thectoclub.com
- Cloud Computing Jobs 2025: Gehalt, AWS/Azure ... djiiga.com
- IT-Weiterbildung & Zertifizierungen - Gehälter, Karriere & ... itsteps.de
- Zertifizierungen | Google Cloud cloud.google.com
- Welche Zertifizierungen sollte ein Cloud-Developer ... it-schulungen.com